Notfälle

TIPPS FÜR DEN NOTFALL

Zahnmedizinische Notfälle am Wochenende

Am Wochenende haben mehrere Zahnärzte Dienst, die in den jeweiligen Bezirken für Sie schnell erreichbar sind. Samstags und sonntags 10:00 – 12:00 und 16:00 – 18:00 Uhr besteht für die Kollegen in der Praxis Anwesenheitspflicht, außerhalb dieser Zeiten Rufbereitschaft.

Zahnärztliche Versorgung während der Nacht

Montags bis freitags hat jeweils ein Zahnarzt von 18:00 – 08:00 Uhr Rufbereitschaft. Unter der Rufnummer 01805 986 700 können Sie den diensthabenden Zahnarzt für Ihre Region erfragen.

Was im Falle des Falles zuerst zu tun ist

  • Zahn abgebrochen

    Das abgebrochene Stück nicht wegwerfen, sondern in Wasser oder kalte Milch einlegen und damit sofort zum Zahnarzt fahren. Oft besteht die Möglichkeit dieses wieder "anzukleben".

  • Zahn verschoben oder gelockert nach Unfall

    Nicht am Zahn manipulieren und nur vorsichtig zusammenbeißen. Sofort zum Zahnarzt fahren. Tetanusschutz kontrollieren (Impfausweis).

  • Zahn ausgeschlagen

    Den Zahn nur an der Zahnkrone, nicht an der Wurzel anfassen. Eventuelle Verunreinigungen unbedingt belassen und nicht selbst entfernen. Lagerung des Zahnes in Wasser oder besser Milch, damit er vom Zahnarzt eventuell wieder eingesetzt werden kann. Tetanusschutz kontrollieren (Impfausweis).

  • Füllung verloren

    Hierbei handelt es sich eigentlich nicht um einen Notfall. Vereinbaren Sie in Ruhe einen Termin bei Ihrem Zahnarzt. Halten Sie währenddessen den Zahn mit der täglichen Mundhygiene absolut sauber.

  • Provisorium herausgefallen

    Nach der Präparation von Inlay, Teilkronen, Kronen oder Brücken wurde Ihr Zahn mit einem Provisorium versorgt. Damit sich dieses wieder entfernen lässt, wurde nur ein provisorischer Zement benutzt. Wenn Sie keine starken Schmerzen, sondern nur Kälte- und Wärmereize empfinden, setzen Sie das Provisorium mit etwas Zahnpasta wieder auf den präparierten Stumpf.

  • Starke Schmerzen

    Entzündungsschmerzen sind durch stark ziehende, pulsierende Schmerzen erkennbar. Kühlen Sie den Bereich mit kalten Umschlägen und besuchen einen Zahnarzt.

  • Schwellungen, Fieber

    Sofort den Zahnarzt aufsuchen und den Bereich unbedingt gut kühlen! Verwenden Sie dazu nasskalte Umschläge oder verpacktes Eis in einem Handtuch. Nie direkt Eis auf die Stelle legen!

  • Druckstellen an Prothesen

    Schmerzlindernde Salben gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Auf jeden Fall sollten Sie die Prothese (vor allem nachts) nicht tragen. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Zahnarzt, um die Prothese wieder dem Kiefer anzugleichen.

  • Nachblutungen

    Nach chirurgischen Eingriffen kommt es nach dem Abklingen der Betäubung manchmal zu Blutungen. Beißen Sie für min. 30 Minuten auf ein sauberes Taschentuch aus Baumwolle (kein Papier!). Danach sollte die Blutung gestoppt sein. Vermeiden Sie alles, was lokal den Blutdruck erhöht wie z.B. Rauchen, Sport, Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol. Leichte Sickerblutungen für ein- bis zwei Tage sind normal. Sollten Sie blutverdünnende Medikamente nehmen, sprechen Sie auf jeden Fall vor einem operativen Eingriff mit Ihrem Zahnarzt darüber!

  • Nach operativen Eingriffen

    Grundsätzlich sollten Sie das Operationsgebiet kühlen. Vermeiden Sie Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol, sportliche Belastungen und vor allem Rauchen, weil es sonst zu schweren Wundheilungsstörungen kommen kann. Zähneputzen ist im Bereich des Operationsgebietes erst am nächsten Tag mit Vorsicht erlaubt.

  • Schmerzmittel

    Bei Bedarf dürfen Erwachsene und Jugendliche bestimmte Schmerzmittel einnehmen. Achten Sie dabei auf die Höchstdosis laut Beipackzettel. Grundsätzlich sind verschriebene Schmerzmittel und Antibiotika immer nach Anweisung des Arztes einzunehmen. Antibiotika immer bis zum Packungsende nehmen!

Wir wünschen allen Patienten eine gute Besserung!

Zahnarztpraxis Martin Klar   Kupferdreher Str. 162   45257 Essen